Dave Castro, Meister der Kunstpause, präsentiert uns das Open WOD 15.3. Nachdem er auf Instagram ein Foto von Handfeuerwaffen gepostet hatte, war klar: 15.3 enthält auf jeden Fall Pistols, oder auch auf keinen Fall Pistols. Denn Castros Hinweise stimmen nie, aber manchmal doch; auf jeden Fall versteht er es, uns auf die Folter zu spannen und zu überraschen.

Um euch jetzt noch mal auf die Folter zu spannen, stellen wir euch zuerst die Athletinnen in Kürze vor.

Julie Foucher vs. Lauren Brooks
Die 25-jährige vierfache Games-Teilnehmerin Julie Foucher konnte 2014 die Central East Regionals für sich entscheiden.

Über Lauren Brooks sagt sie: „Ich habe Lauren mehrmals getroffen, sie ist eine hervorragende Person und Athletin und wir haben schon zusammen trainiert als ich im Urlaub in Florida war. Ich weiß, dass sie super stark ist – deshalb hoffe ich, es wird kein weiterer 1RM Clean & Jerk.“
Sie gilt als vielseitig und ausdauernd, Gymnastik Movements liegen ihr besonders.

Ihre Gegnerin, die 28-jährige zweifache Mutter Lauren Brooks, wurde 2014 Dritte in der South East Region und nahm so an ihren ersten Games teil.

Über Julie Foucher sagt sie: „Julie in dieser Umgebung zu schlagen wäre unglaublich. Ich gebe nicht auf, wenn ich nicht das Gefühl habe, zu müssen. Ich werde alles geben. Eine Sache, die mir ein Freund vor Kurzem gesagt hat, ist: ‚Jeder ist schlagbar‘ und das stimmt.“
Sie gilt als stark, kraftlastig Workouts liegen ihr besonders.

15.3 und Announcement
Das erste mal, seit es die Open gibt, fängt ein WOD mit Muscle Ups an. Eine kontroverse Entscheidung, die sicherlich auf die Einführung der Scaled Division zurück zu führen ist. Bisher kamen Muscle Ups nur als „Finisher“ vor.

14 Minutes AMRAP:
7 Muscle Ups
50 Wall Balls
100 Double Unders

Brooks schien nicht begeistert über die Muscle Ups und musste schon das erste Set aufteilen. Foucher konnte die anspruchsvolle Bewegung noch in ihrer vierten Runde drei mal am Stück ausführen.
Während 50 unbroken Wall Balls für durchschnittliche CrossFitter auch ausgeruht eine Herausforderung sind, ließen – vorsicht, das hören wir öfter – die beiden Athletinnen es leicht aussehen.
Am Ende gewann Foucher mit 501 zu 420 Wiederholungen. Ein erfrischend deutlicher Sieg für die komplettere Sportlerin. Insgesamt ein Open Workout, was wir noch kontrovers diskutieren werden.