Hi Ingo, Hi Kenneth!
Ingo: Ei.
Kenneth: Hi.

When and how did you guys start CrossFit®?
Wann und wie seid Ihr eigentlich zu CrossFit® gekommen?
Im Grunde war das ab 2008 ein fließender Übergang. Damals habe ich an einem Konzept für einen „Breitensport Olympiastützpunkt“ gebastelt. Tatsächlich, so hab ich das damals genannt. Ich wusste noch nichts von CrossFit. Aber die Idee Elemente aus dem Leistungsbereich möglichst vielfältig dem Breitensport und ambitionierten Hobbysportler zugänglich zu machen, hat mich nicht los gelassen. Klar stößt man dann irgendwann bei seinen Recherchen auf die Mainpage, auf die funktionellen Übungen, das Programming und auf den Spirit. Ab da wurde fleißig trainiert. Ich habe damals eine Fussball Mannschaft trainiert und kräftig ausprobiert. Die Jungs waren anfangs geschockt aber irgendwann superfit und hatten riesen Spaß dabei. Hat mich schon beeindruckt und ich beschloss in diesem Sinne mein Gym aufzubauen. Auch heute sehe ich meine Box noch als „kleinen Olympistützpunkt“ und bin für jeden da, der es auch wirklich will.

Kenneth: I started doing the CrossFit WOD from the main page in early 2003. It quickly became my main source for training; from that point on up until about January 2009 when I got my Level 1 Certification.

Ingo, Du bist Dipl. Sportwissenschaftler und hast einen Background als Athletik- und Fußballtrainer. Hat CF Deinen Trainingsansatz bzw. Deine Sicht auf die Arbeit mit Amateur- und Profisportlern verändert?
Der Sport wird nicht neu erfunden. Die Arbeit als Coach für eine Sportart unterliegt nun mal Gesetzen eben dieser Sportart. Die äußeren Einflüsse sind so vielfältig, das das Athletiktraining nur eine von vielen Stützen ist. An den Grundfesten hat CF daher nicht gerüttelt. Den Blick auf das breit angelegte Fitnessniveau meiner Sportler aber sehr erweitert. Letztlich geht ja darum dem Sportler das aus dem Coach-Trainingsbaukasten anzubieten was ihn weiter bringt und die Erfolgsquote gibt diesem Trainingsansatz einfach auch recht.

Ihr seid mit Core Darmstadt die erste CF Box in Darmstadt. Wie hat sich die Szene in Euren Augen bisher entwickelt?
Die Szene wird schon immer professioneller. Die Garage hat fast ausgedient und damit auch der Charme des Undergrounds. Aber Dinge entwickeln sich nun mal und die Aufmerksamkeit die CrossFit momentan erzielt ist schon immens. Solange wir es weiter schaffen den Spirit für ehrliches Training zu konservieren und die Qualität hoch zu halten spricht für mich eigentlich nichts gegen Professionalität. Im Gegenteil. Uns Box-Besitzern tut das eher gut. Sind wir doch meistens Quereinsteiger und bieten unseren Mitgliedern viel Herzblut und Leidenschaft für das Training, da schadet es nicht wenn man auch Ahnung vom Business bekommt! Darmstadts Untergrund CF Szene habe ich bislang noch nicht entdeckt. Kein Witz, ich glaube bei uns Südhessen dauert es einfach bissi länger.

Kenneth: CF was almost unknown just a few years ago. Now it has become a common word among many people. Because many people seem to be doing some form of it.

Wie sieht Euer wöchentlicher Trainingsplan aus?
How does your weekly programming look like?

Ingo: Wir haben etwa 30 “Base” Kurse die Woche, das ist unser Grundstock und Basis für alles was danach kommt. Darum stricken wir Angebote wie Liftkurse, Mobillitykurse, Team Challenges und Outdoor Events. Mit der Fertigstellung unserer neuen Halle hauen wir noch einen Advanced Kurs raus und wollen den Seminarbereich ausbauen. Wir haben das Programming für die Base Kurse den Trainingszeiten unsere Mitglieder angepasst und haben damit super Erfahrung gemacht. Kenneth sagt sicher gleich etwas dazu wie das im Einzelnen aufgebaut ist.

Kenneth: Our programing flows through a periodic cycle of Strength and Work Capacity. The cycles usually last two to threes weeks before they change again. For example, we realize that not everyone can or wants to train on a daily bases,(3 Days on/1 Days off for example) so we started having Strength training days on Mon.-Wed.-Fri. and Work Capacity days on Tue.-Thu. and Sat. mornings. This cycle will follow this layout for two to three weeks and then it switches, ie. Strength on Tue.-Thu.-Sat. Work capacity on Mon.- Wed.-Fri. This way if an athlete only has the ability to come in on 3 Specific days they still get the full range of the program.

Und wie schaut‘s mit Eurer Ernährung aus?
And what is your take on nutriton?
Ingo: Kenneth erzählt euch sicher gleich etwas von Disziplin. Yepp, die hat er. Ich leider überhaupt nicht mehr seit ich die Box und zwei kleine Kinder habe. Whatever! Ich versuche mich so gut es eben geht gesund oder auch clean zu ernähren. Aber wenn meine Kleine Eis essen will… dann will sie Eis… dann will sie Eis… und für Papa ist ́s dann was für die Seele!

Kenneth: Proper Nutrition is not as complicated as many believe it to be, it just takes discipline. I have been mainly following a strict Paleo diet for about 14 years now. I say mainly because over the years I have found that it is difficult to sustain such a strict diet due to the lapse in discipline. So I plan one “Cheat” day a week. That means I ́ll eat “Clean” for 6 days and one day I ́ll “Cheat” and eat/drink anything I wish (ie. Bread, Pasta, Rice, Beer, Pizza, Ice Cream, etc.). It will give you something to look forward to but over time the „Cheating“ will become less and less and you will find that you wont want „The good stuff“ any more.

Jemand kommt zum ersten Mal in Eure Box zu Core Darmstadt. Was erwartet Ihn bei Euch?
Someone is visiting your box for the very first time, what can he expect?
Ingo: Ein herzliches “Ei Gude” und viele schwitzende aber glückliche Menschen.

Kenneth: A warm welcome, then an explanation of what goes on and an invite to a free training session.

Wir danken Euch für das Interview und wünschen Euch und Core Darmstadt weiterhin viel Erfolg! Die letzten Worte gehören Euch:
Thank you for taking the time to talk to us, we wish you and Core Darmstadt all the best!
Ingo: Habt Spaß!
Kenneth: Thank You!