Bodybuilder-mirror

 

Die simple Antwort: Wir brauchen sie nicht.

Wer kennt sie nicht, die Poser aus dem Fitnessstudio. Sie flexen die Muskeln, ziehen die Bäuche ein um sich kurzzeitig wie steinharte Athleten zu fühlen und nehmen ihre sonnenstudiogebräunte Lederhaut genauer unter die Lupe. Wo? Na, vorm Spiegel natürlich! Im schlimmsten Fall entdecken sie auch noch Hautunreinheiten, die auf die Schnelle zwischen den Sets beseitigt werden. Der nächste Nutzer der Gewichte freut sich sicher drüber.

Nein, das möchte wirklich niemand sehen!

Wir gehen nicht in die Box um zu posen – wir gehen in die Box um uns den Hintern aufzureißen. Wer während des WODs gut aussieht, ist entweder mit exorbitant hoher Schönheit gesegnet oder ein Athlet im Leerlauf. Meistens trifft eher zweites zu. Für erstes bitten wir um Einsendung einiger Bilder!

Es ist nicht wichtig, wie ein Athlet während des WODs aussieht. Es ist wichtig 100% zu geben. Ein schönes Argument der Trainer in Fitnessstudios über die Spiegel ist meist: Schau während deiner Übung in den Spiegel und korrigiere dann ggf.. Super Idee! Und wofür gibt es dann Trainer?

Wenn wir ehrlich sind, backt in einem Muckitempel jeder seine eigene Brötchen (mit einigen, wenigen Ausnahmen).

Beim CrossFit ersetzt für diesen Zweck ein Coach die Spiegel. Machst du etwas falsch, wirst du korrigiert. Und zwar ganz ohne Spiegel. Der Fokus liegt somit auf dem Workout. Natürlich wäre es gelogen zu behaupten, dass wir nicht gut aussehen möchten. Klar! Aber genau dafür gehen wir ja in die Box! Wer in der Box 100% gibt, der wird besser aussehen.

In der Box Gas geben – daheim in den Spiegel schauen und sich erfreuen. So soll es sein.

 

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