by Benjamin Swyter, CF-L2, CrossFit HH

Die CrossFit Games Open 2015 sind vorbei. Es wurde gelitten, gekämpft, geflucht, PR´s gefeiert und neue Erfahrungen gemacht. Die letzten Scores wurden eingepflegt, Videos gejudged und die Kontrollvideos eingefordert (siehe „How to qualify for the CrossFit Games“). Das Feld für die Regionals ist komplett. Doch dieses Jahr ist irgendetwas anders. Alle reden drüber bzw. haben es gehört: Aber was sind diese Super-Regions?
Ein kurzer Rückblick auf die letzten Jahre: 17 Regions weltweit (u.a. Europe, Asia, NorCal, SoCal, NorthWest). Die Top 40 Männer und Top 40 Frauen aus den Open jeder Region qualifizierten sich für die CrossFit Regionals. Von den Top 48 qualifizierten sich die besten drei (einige wenige Ausnahmen gab es) für die CrossFit Games und am Ende gewinnt mal wieder Rich Froning (verdienterweise). Doch dieses Jahr läuft es ein klein wenig anders. Nach dem CrossFit Invitational gab Dave Castro schon einen kleinen Einblick. Aus den ehemaligen 17 Regions werden 8 sogenannte Super-Regions. Bei jedem Event gibt es ab sofort 5 Spots für die CrossFit Games, sodasssich am Ende die besten 40 Männer, 40 Frauen und 40 Teams für die CrossFit Games qualifizieren. Durch diese Änderung werden die Regionals deutlich spannender und es wird das ein oder andere Duell geben von Athleten die sich sonst nur bei den CrossFit Games gegenüber standen.

Die neuen Regionals und ihr Topathleten:

Meridian Regional

    Europe: Jonne Koski, Frederik Aegidius, Lukas Högberg/ Annie Thorisdottir, Kristin Holte, Bjork Odinsdottir, Katrin Davidsdottir, Sara Sigmundsdottir (30 Athleten)

    Africa: Mikko Aronpää, Phil Hesketh/ Jamie Greene, Tamarind Robinson (10 Athleten)

Pacific Regional

    Australia: Brandon Swan, Rob Forte, Chad Mackay/ Kara Webb, Deana Brown (30 Athleten)

    Asia: Flodor Serkov, Michael Mogard/ Marianna Tzourtzek, Miki Mullen (10 Athleten)

South Regional

    South West: Tommy Hackenbruck, Matt Chan, Zach Forrest/ Camille LeBlanc-Bazinet, Andrea Ager, Amanda Goodman (20 Athleten)

    South Central: Jordan Cook, Jason Hoogan/ Margaux Alvarez, Alexis Johnson (20 Athleten)

    Latin America: Orlando Trejo/ Antonelli Nicole, Anita Pravatti

Atlantic Regional

    Mid Atlantic: Ben Smith, Gerald Sasser/ Christy Adkins, Anna Tunnicliff, Gretchen Kittelberger (20 Athleten)

    South East: Noah Olson, Garret Fisher/ Samantha Briggs, Emily Bridgers, Cassidy Lance, Lauren Brooks (20 Athleten)

East Regional

    Canada East: Dominic Larouche, Paul Tremblay/ Micheal Letendre, Kristine Andali (20 Athleten)

    North East: Matthew Fraser, Daniel Tyminski, Austin Malleolo/ Chelsey Hughes, Dani Hooran (20 Athleten)

West Regionals

    Canada West: Tyson Takasaki, Lucas Parker/ Emily Abott, Sherri Clark, Brittany Brown (20 Athleten)

    North West: Ben Stoneberg, Cole Sager, Cody Anderson/ Emily Carothers, Carleen Mathews (20 Athleten)

Central Regional

    North Central: Sam Dancer Jacob Heppner/ Stacie Tovar, Elisabeth Akinwale, Deborah Cordner Carson (20 Athleten)

    Central East: Rich Froning, Scott Panchik, Will Moorad, Graham Holmberg, Nick Urankar, James Hobart/ Julie Foucher, Nicole Holcomb (20 Athleten)

California Regional

    SoCal: Rasmus Wisbech Andersen, Dan Bailey, Josh Bridges, Kenneth Leverich, Nuno Costa/ Lauren Fisher, Lindsey Valenzuela, Rebecca Voigt, Valerie Volboril (20 Athleten)

    NorCal: Jason Khalipa, Neal Maddox, Wes Piatt/ Chyna Cho, Whitney Heuser (20 Athleten)

(c) CrossFit HQ

(c) CrossFit HQ

Für die Teams gilt ein ähnlicher Verteilungsschlüssel wie für die Individuals.

Europe, Australia stelle 20 Teams Asia, Africa und Latin America 10. Bei den American
und Canadian Regions ist die Verteilung 15/15.

Wie man bereits auf den ersten Blick sehen kann haben einige Athleten ihre Region gewechselt, z.B. Sam Briggs von Europe nach South East, des Weiteren haben sich durch die Zusammenschlüsse einige echt harten Brocken ergeben. Hierbei fallen bei den Männern speziell die Central Regionals und die California Regionals auf und bei den Frauen ebenfalls California und die Atlantic Region. Es bleibt abzuwarten ob sich die gestandenen Games Athleten um die jeweils 5 Plätze streiten werden oder ob ihnen ein Rookie einen Strich durch die Rechnung macht.

3-2-1-GO