Hi ihr Raketen,

in diesem Artikel möchte ich euch meine Gedanken zu den kommenden Open 2015 zeigen.

In den letzten vier Jahren waren die Open recht gut organisiert. Die Inhalte hielten sich meist an die Vorgaben, die man aus dem Rulebook schließen (vermutlich, weil diese relativ gut zu judgen waren). Diese waren: Dead Lift, Push-Ups, Box Jumps, Clean, Shoulder to Over Head, Burpees, Over Head Squats, Muscle-Ups, Toes to Bar, Wall Balls, Thrusters, Chest to bar, Double Unders und seit letztem Jahr auch Rudern. Diese Übungen wiederholten sich in relativ ähnlichen Zusammenstellungen. Dominiert haben aber stets die Übungen mit Langhantel und Bodyweight Übungen. Wer also viel Olympic Lifting auf viele Wiederholungen geübt hat und eine gute Kondition hatte, der hatte in der Regel auch gute Karten. Die Durchschnittslänge der Open WODs lag bei 10,68 Minuten (seit 2011) und bis auf das letzte WOD 2014 waren alle AMRAPS. Diese kleinen Statiskiken habe ich auch immer bei meinen Camps (http://www.solid-athletics.de/performance-camps/) präsentiert, jedoch kann man dies auch einfach aus den WODs bei der CrossFit Games Website herauslesen. Konkret hieß dies bis jetzt, dass wenn man sich auf diese 15 Übungen konzentriert hat und überwiegend Kondition geübt hat, waren die Open gar nicht schlecht. BIS JETZT… :) Hier kommen meine Gedanken zu 2015:

Wie ihr alle wisst, gab es letztes Jahr zum ersten mal eine Team Series. In dieser Team Series gab es einige Neuerungen im Wettkampfmodus. Man musste mehrere WODs in einer Woche absolvieren. Und es gab auch endlich reine Kraftteile. Man musste bestimmte Übungen zum Beispiel als 2 Rep Max absolvieren. Es könnte sehr gut sein, dass die Team Series auch als eine Art Testlauf fungiert haben, um diese beiden Neuerungen aus zu probieren und später dann auch in den Open zu implementieren. Es wäre deshalb vielleicht gar keine schlechte Idee zu den ganzen Conditionings noch schnell einige Max out Einheiten mit typischen Übungen aus dem Power Lifting oder Olympic Lifting ein zu bauen. Auch Max reps wären denkbar bei Gymnastic Übungen :)

Außerdem hat Dave Castro nach den Invitationals bekannt gegeben, dass die Regionals zusammen gelegt werden und sich nun weniger Athleten aus den Regionen qualifizieren, dafür dann aber mehr für die Games. Das ganze wird bei den Regionals selbst natürlich die Spannung in die Höhe treiben. Aber nicht nur bei den Regionals, denn weniger Qualifikanten bedeutet auch, dass die eigentlichen Open noch viel wichtiger werden. Weniger Spots bedeutet auch noch weniger Raum für Fehler. Es war ohnehin schon schwer genug sich für die Regionals zu qualifizieren, aber jetzt kann es sein, dass nur wenige Reps, oder Sekunden alles oder nichts bedeuten. Wir dürfen auf jeden Fall gespannt sein.

Also noch einmal zusammen gefasst (wobei hier auch gesagt sei, dass dies wirklich nur meine Ideen und Gedanken sind und keine Garantie auf die Open ;) ), baut noch ein paar mehr Kraftteile ein und macht auch noch mehrere WODs am Tag, damit ihr euch an die Intensität gewöhnt.

Ich hoffe euch haben meine Gedanken gefallen und vielleicht auch eine kleine Idee für die Open Vorbereitung allgemein (Analyse oben) gegeben. Gerne könnt ihr auch meinen Newsletter abonnieren: www.solid-athletics.de

Ich wünsche euch alles Gute für die Open,

Euer Johann

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Photo by Anthony Topper