Die diesjährigen Open sind geschafft, die Muskeln haben sich langsam erholt und es ist an der Zeit ein Résumé zu ziehen.

Die letzten 5 Wochen waren anstrengend, aufregend und voller Herausforderungen. Es ist jede Menge Schweiß und mit Sicherheit auch die ein oder andere (Freuden-) Träne geflossen.

Wie waren die Open für euch? Konntet ihr eure Ziele erreichen? Habt ihr euch überhaupt Ziele gesetzt oder habt ihr euch einfach überraschen lassen?

Ich konnte meine Ziele nur Teilweise erreichen, worüber ich ein wenig frustriert bin, denn ich weiß, dass für mich mehr hätte drin sein müssen. Ich könnte jetzt nach Ausreden suchen und sagen, dass viele Workouts dieses Jahr einfach nicht mein Ding waren, aber das zählt nicht.

Was zählt ist die Frage, ob man wirklich alles gegeben hat. Diese Frage würde ich für mich mit einem „Jein“ beantworten.

Blablabla zu schwer, blablabla ich kann nicht unbroken gehen, blablabla mir tut dieses und jenes weh. Alles Quatsch, alles Kopfsache.

Your mind gives up, before your body does

sagt Annie Thorisdottir und Recht hat sie.

An dieser Stelle sollte ich jedoch anfangen meine eigenen Tipps zu beherzigen, und mich über die Erfolge freuen, anstatt nur die Misserfolge zu sehen ☺

 

Ich hatte auch dieses Jahr wieder das Glück einen Magic-Muscle-Up-Moment zu erleben!

Ich hatte auch dieses Jahr wieder das Glück einen Magic-Muscle-Up-Moment zu erleben!

Nachdem ich im letzten Jahr bei 15.3 meinen ersten Ring-Muscle-Up geschafft habe (Wenn ich daran denke bekomme ich noch heute eine Gänsehaut ☺), hatte ich auch bei diesen Open bei 16.3 mein größtes Erfolgserlebnis. Es war zwar nicht mein erster Bar-Muscle-Up, aber es war das erste Mal, dass die verflixten Dinger in einem Workout geklappt haben. Schon während des Workouts habe ich das Grinsen teilweise nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, so stolz und überrascht von mir selbst war ich.

Man kann Dave Castro für das Open-Programming verfluchen, aber solche Momente sind einfach der Wahnsinn.

Erwartungen und Platzierungen hin oder her, die Open sind definitiv eine großartige Zeit. Das Gefühl bei den Workouts ist ein ganz besonderes, man ist vorher aufgeregt, wie ein kleines Kind und der Körper ist voller Adrenalin.

Doch das Beste ist: Ganz egal wer man ist und wie gut man ist, man kann ein bisschen Wettkampluft schnuppern und wird angefeuert, wie ein Champion.

Man wächst über sich hinaus und ist nach jedem Workout der Ohnmacht nahe und trotzdem unfassbar glücklich.

Während der letzten 5 Wochen habe ich einmal mehr gemerkt, wie sehr ich CrossFit und die Community dahinter liebe und weshalb ich mir die ganze Quälerei überhaupt antue ☺

Ich hoffe, dass es euch genauso ergangen ist.

Mein Ziel für nächstes Jahr steht auf jeden Fall schon fest und ich freue mich darauf dieses Jahr hart dafür zu trainieren.

Mein Ziel für nächstes Jahr steht auf jeden Fall schon fest und ich freue mich darauf dieses Jahr hart dafür zu trainieren.