Magnesium

Magnesium ist unverzichtbar für unseren Stoffwechsel, die Muskultur, die Knochen und das Herz. Jeder Mensch braucht Magnesium, denn es wirkt entzündungshemmend, erhöht die Leistungsfähigkeit, lockert die Muskulatur und ist an der körpereigenen Eiweißproduktion und somit am Muskelaufbau beteiligt. Der menschliche Körper kann Magnesium jedoch nicht selbst herstellen, sondern muss es über die Nahrung aufnehmen. Leider kann der Magnesiumbedarf nicht immer problemlos gedeckt werden.

Wodurch entsteht ein Magnesiummangel?

Es gibt viele Gründe, die zu einem Mangel führen können. Stress ist einer davon und gleichzeitig die Volkskrankheit unseres Jahrhunderts. Durch Stress erhöht sich der Bedarf an Magnesium durch einen erhöhten Verbrauch des Minerals in den Zellen sowie durch eine vermehrte Ausscheidung des Stoffes. Magnesium beruhigt das Nervensystem, es wird deswegen auch als „Salz der inneren Ruhe“ bezeichnet. Das liegt daran, dass es die Erregungsweiterleitung der Nerven dämmt, die den Stress hervorrufen. Die Stressanfälligkeit geht somit zurück, wenn man Magnesium einnimmt, man bleibt gelassener und erholt sich nach stressreichen Augenblicken viel schneller. Im Wachstum, in der Schwangerschaft oder bei erhöhter körperlicher Belastung, kann ein Mangel außerdem entstehen. Leistungssportler sind häufig davon betroffen. Es kommt zu Verlusten über den Schweiß: Mit jedem Liter ausgeschwitzter Flüssigkeit gehen etwa 36 Milligramm Magnesium verloren. Mögliche Symptome eines Magnesiummangels sind Muskelkrämpfe, Störungen der Bewegungskoordination, Herzrasen, Müdigkeit, Nervosität, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall.

Mit welchen Lebensmitteln kann ich Magnesium aufnehmen?

Die täglich benötigte Menge lässt sich durch eine ausgewogene Ernährung in den meisten Fällen abdecken. Magnesium ist unter anderem in Mineralwasser, Vollkornprodukten, Nüssen, bestimmten Gemüsearten sowie in Leber, Fisch und Geflügel enthalten.

Bin ich als Sportler auf eine vermehrte Aufnahme von Magnesium angewiesen?

Wer beim Training seine Leistung erhalten will, benötigt eine zusätzliche Dosis Magnesium. Muskeln und Herz können dann mehr Energie produzieren und durch den Körper leiten, weshalb die Leistungsfähigkeit von Profi- und Freizeitsportlern zunimmt. Nur durch das ausreichende Vorhandensein von Magnesium ist ein gutes Ausdauertraining überhaupt möglich.
Außerdem werden durch die Einnahme von Magnesium vermehrt Fett abbauende Enzyme produziert. Wer durch sportliche Betätigung abnehmen möchte, profitiert daher von Magnesium gleich mehrfach. Die Muskel entspannende Wirkung des Magnesiums macht den Mineralstoff zudem zu einer angenehmen Einschlafhilfe. Magnesium ist somit ein essentieller Mineralstoff.

Wie und wann sollte ich Magnesium zu mir nehmen?

Beliebt sind organische Magnesiumverbindungen wie z. B. Magnesiumcitrat, da diese besonders schnell und leicht resorbiert werden können. Eine Magnesiumzugabe von täglich 300 bis 400 Milligramm ist durchaus sinnvoll, bei starkem Mangel kann zeitlich begrenzt auch eine Dosierung von 800 bis 1000 Milligramm erfolgen. Eine hohe synergistische Wirkung kann mit der gleichzeitigen Aufnahme von Zink erzielt werden. Diese Verbindung empfiehlt sich vor allem vor dem Schlafen gehen.

 

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