No Brain, No Gain

Eine positive Begleiterscheinung von CrossFit ist zweifelsohne der Zuwachs von Muskelmasse – sofern man das Thema richtig anpackt.

Ein Klassiker der unwissenden Hohlbirnen ist die Aussage „Nix in der Birne aber dicke Arme“.
Ja, kennen wir. Finden wir kacke und unsinnig… Denn: Muskeln wachsen nämlich nicht einfach so.
Es gehört eine menge Disziplin & Wissen dazu, der Muskulatur mehr Volumen zu verpassen.

Sollte Dein Ziel sein, mit CrossFit Muskeln aufzubauen, dann solltest Du folgendes beachten:

1.    Setze Dich mit dem Thema Ernährung auseinander.
Die Ernährung ist der Schlüssel zum Erfolg. Die wichtigsten Bausteine unsere Nahrungsmittel sind Kohlenhydrate, Fett & Eiweiß. Nur mit der richtigen Kombination daraus wirst Du Erfolge erzielen können. Allerdings gibt es hier keine Patentlösung, die für jeden Menschen gleich funktioniert. Jeder Körper ist anders und verwertet Nährstoffe auf unterschiedliche Art und Weise.
Du solltest bei Deiner Ernährung auf gesunde Lebensmittel zurückgreifen und auf eine erhöhte Proteinzufuhr achten.  Hier streiten sich die Geister. Die einen sagen pro Kg Körpergewicht 2g Eiweiß, andere behaupten, dass 1g völlig ausreichend ist.
Ebenfalls gesunde Fette gehören in jeden Ernährungsplan. Keine Angst – Fett macht nicht fett! Zu viele Kcal machen fett, nicht ein einzelner Nährstoff!
Seit einigen Jahren stehen auch Kohlenhydrate in einem schlechten Licht. Dies ist allerdings auch nur teilweise berechtigt. Auch hier kommt es auf die Art der Kohlenhydrate an.  Gesunde Kohlenhydrate finden sich zum Beispiel in Reis, Gemüse, und Früchten wieder. Hier macht es durchaus Sinn, sich mal mit der Paleo Ernährungsform auseinander zu setzen. Je weniger ein Lebensmittel verarbeitet wurde, desto besser. Dies gilt besonders bei Kohlenhydraten!

2.    Viel hilft nicht viel.
Auch wenn Dich der Ehrgeiz gepackt hat und Du am liebsten jeden Tag in die Box möchtest und das Eisen Deinen Körper formen soll – Muskeln wachsen dann, wenn der Körper nicht unter Belastung steht! Ohne die notwendigen Ruhephasen (Regenerationsphasen) wirst Du im schlimmsten Fall das Gegenteil erreichen – nämlich Muskelabbau. Die Muskeln benötigen zwischen 24 & 48 Stunden zu regenerieren. Natürlich ist dies ein sehr pauschaler Wert und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

3.    Disziplin, Ehrgeiz & Geduld sind die besten Freunde von einem guten, austrainierten Körper.
Unser Sport ist undankbar.  Denn wer schnelle Erfolge sucht, den müssen wir leider enttäuschen. Ohne den Griff in den Apothekenschrank wird leider nichts von heute auf morgen passieren.
Sei geduldig und verliere Dein Ziel nicht aus den Augen. Beim Fußball kannst Du mit etwas Glück schon Dein erstes Tor im ersten Training schießen. Beim CrossFit oder beim Fitness wirst Du leider nicht nach den ersten Squats dicke Beine haben. Ist schade, aber die Realität.

Ohne das richtige Zusammenspiel aus Training, Ernährung und dem richtigen Pensum an Trainingseinheiten werden die dicken Muskeln leider auf sich warten lassen.

Fazit:
Setze Dich mit den einzelnen Themen gründlich auseinander und vermeide so die frustrierende Phase, in der Du keine Erfolge erzielen wirst. Du findest zu den Themen ausreichende Literatur von großartigen Athleten, die wissen, wovon sie reden.
Grundsätzlich musst Du vieles ausprobieren um zu merken, worauf Dein Körper positiv und worauf er negativ reagiert.
Bleib am Ball, ähm… Eisen, und habe etwas Geduld.
Auch die größten Athleten der Welt sind nicht so auf die Welt gekommen.

Ach ja, vom Lesen alleine wirst Du natürlich auch nicht kräftiger. Also Rechner aus und ab in die Box! 😉