In Amerika bereits sehr verbreitet – hier in Deutschland nur vereinzelt in Boxen und Gyms zu finden: Die Soft Jump Plyo Box. Wie bei fast allen Trainingsgeräten, gibt es auch bei dieser Art von Box verschiedenste Ausführungen. Unsere Test-Box ist eine sogenannte Soft-Plyo-Holz-Box, mit einen harten (Holz-) Kern und einer weichen Hartschaum-Ummantelung.

Details zur Test-Box (Herstellerangaben CAPITAL SPORTS)

  • robuste Soft Jump Box für plyometrisches Sprung- und Cross-Training
  • stabile Innenbox aus Holz – ideal für Dauerbelastungen durch Sprünge
  • weiche Ummantelung aus Hartschaum
  • Außenmaterial aus Vinyl-Cover – strapazierfähig und leicht zu reinigen
  • Box drehen für Wahl der Sprunghöhe: 30, 50 oder 60 cm
  • Maße: 60 x 50 x 30 cm (BxHxT)
  • Gewicht: ca. 14 kg
  • Preis 139,99 €
  • Weitere Angaben

 

Warum überhaupt Jump Boxen?

Eine Jump Box oder zu deutsch plyometrische Sprungbox, ist ein tolles Trainingsgerät um die Sprungkraft, Explosivkraft und Ausdauer zu verbessern. Ursprünglich von Leistungssportlern für plyometrisches Training genutzt,  dürfen sie mittlerweile in keiner CrossFit Box fehlen. Und auch für zu Hause ist die Jump Box ein geeignetes „Gerät“ um das Training abwechslungsreich zu gestalten.

Welche Größe?

Das „genormte“ Maß der Boxen für Wettkämpfe und die meisten CrossFit WODs beläuft sich auf:  60 x 50 x 30 cm (BxHxT). Dieses reicht in der Regel um allen Anforderungen (Beginner bis Fortgeschritten) gerecht zu werden. Es braucht Zeit die korrekte Bewegung einschließlich effektivem Armschwung zu erlernen und sich selbst für die explosive Bewegung „zu konditionieren“. Somit ist zu empfehlen, zu Beginn mit einer eher niedrigeren Höhe zu starten, bevor mit steigender Höhe auch der Schwierigkeitsgrad erhöht wird. Die meisten Männer können mit einer 50-60cm Box beginnen, Frauen mit einer 30-50cm Box. Für Anfänger reicht meist eine 30cm Box.

 

Training mit einer Plyo Box

Die Übung „Box Jumps“ wird oft in ein Ausdauertraining integriert. Gerade hier besteht, aufgrund der zunehmenden Müdigkeit der Athleten, die Gefahr eines Fehlversuches. Das bedeutet beim Box Jump oftmals eine Verletzung für den Trainierenden: offene Schienbeine, gebrochene Zehen oder auch lädierte Hände (durch einen Schlag auf die Box beim Armschwung) sind hier keine Seltenheit. Deswegen bieten Soft Jump Boxen eine gute Alternative zu den regulären Holzboxen.

Die Rooko Plyo Jump Box von CAPITAL SPORTS im Test

Die Soft-Box von CAPITAL SPORTS wird plan geliefert und muss vor Gebrauch zusammen gebaut werden. Auf das Holzgerüst werden dann die Hartschaum-Platten gelegt und dann wird das ganze in ein Vinyl-Cover „eingepackt“. Durch den Holzkern hat die Box einen stabilen Stand ist aber durch das Cover bedeutend weicher als reguläre Boxen. Die zusätzliche Sicherheit kann außerdem hilfreich sein, Angst vor der Sprunghöhe zu nehmen.

Unsere Tester haben sie im Schnitt mit der Schulnote 2 bewertet.

Bewertet wurde die Handhabung/Belastbarkeit während des Workouts sowie der optische Eindruck.

FAZIT: Die Rooko Plyo Jump Box von CAPITAL SPORTS ist einfach und schnell zu montieren und ist aufgrund des weichen Materials gerade für Anfänger ein guter Einstieg in die Übung „Box Jumps“. Auch für fortgeschrittene Athleten ist die Box eine echte Alternative zur bekannten Holzbox. Allerdings ist bei der höchstmöglichen Höhe (60cm) eine gewissen Instabilität festzustellen. Mit 139,99 € ist die Rooko Plyo Jump Box preislich etwas günstiger als vergleichbare Produkte.