Ich liebe griechisches Essen. Nein, im Ernst ich glaube, ich könnte Souvlaki, Bifteki, Gyros und all die anderen großen Fleischspezialitäten täglich essen. Ein weiterer Punkt ist, wenn du auf die Pommes und den Reis verzichtest und mit den Zaziki sparsam umgehst, hast du ein herrliches Paleo Gericht. So beschloss ich, das Ganze mal zu Hause selbst zu machen- Es war nicht das letzte Mal!

Was Du brauchst:
– Gyros: Fleisch (ich habe Hühner-und Schweinefleisch im Verhältnis 1zu1 verwendet).
– Zwiebeln (viele)
– Zum Würzen: Oregano , Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Zwiebeln, Knoblauch und eine Prise Salz und Muskatnuss.
– Für den Krautsalat : Weißkohl , Feldsalat , Karotten, Zwiebeln, Olivenöl und Essig, Zitronensaft, Pfeffer und eine Prise Salz.
– Zaziki : Magerquark, Kräuter und Gewürze.

Und so geht`s:
Dieses Rezept ist etwas zeitaufwendig, aber die Mühe lohnt sich. Ich würde empfehlen, alles einen Tag vorher vorzubereiten – so hat das Fleisch, aber vor allem der Krautsalat, die Möglichkeit, die Gewürze und Aromen aufzunehmen.
Ok, fangen wir mit dem Fleisch an. Schneide das Fleisch in mundgerechte Stücke, die Zwiebeln in feine Streifen. Für die Marinade vermische die Gewürze, Kräuter und Knoblauch mit Olivenöl in einer Schüssel, Fleisch und Zwiebeln dazu und alles gut miteinander vermischen. Bitte fragt mich nicht wie viel ich von den Gewürzen und Kräutern nehme und in welchem Verhältnis – It`s all freestyle! Das Fleisch sollte auf jeden Fall gut mariniert sein, ertränkt das Fleisch aber nicht in Öl und Würze.
Als nächstes widmen wir uns dem Krautsalat. Schnapp dir ein großes Messer, würfel den Kohlkopf und schneide ihn in dünne Streifen. Den Feldsalat (es eignet sich auch jeder andere Salat) kannst du leicht zerpflücken (Kohl zu Salat Verhältnis: 3 zu 1 bis 4 zu 1). Dann noch ein, zwei fein geschnittenen Zwiebeln dazu und zum Schluss 2-3 Karotten auf einer Reibe reiben und alles miteinander gründlich vermischen. Der Kohl sollte 70 bis 80 Prozent der Masse ausmachen. Der Rest ist Feldsalat (10-20 Prozent) und die Zwiebeln und Karotten (10 Prozent).
Für die Marinade mische Olivenöl mit Essig im Verhältnis eins zu eins, einem Schuss Zitronensaft, Pfeffer und Salz in einer Schüssel, füge die Marinade zu dem Kraut dazu und vermische alles gründlich, sodass die Marinade überall ankommt. Über Nacht alles ziehen lassen.
Am nächsten Tag nur das Fleisch braten und servieren. Oh, fast vergessen –  Zaziki. Ich benutze Magerquark, für eine bessere Konsistenz vielleicht noch einen großen Löffel griechischen Joghurt dazu, füge einige frische Kräuter und Gewürze dazu und fertig. Diejenigen, für die Milchprodukte ein No-Go sind lassen die Zaziki einfach weg. Einen Guten!

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Noch mehr Rezepte und Infos findet ihr hier: www.paleoplus.com