Vitamin-D

 

Es wird Zeit, wieder in die große, weite Welt der Supps einzutauchen!
Wie im letzten Beitrag bereits erwähnt (Fischölkapseln. Nicht gelesen? Na dann aber jetzt!) widme ich mich zunächst den nicht ergogenen Supps – also solche, die zwar keinen direkten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit haben, bei regelmäßiger Einnahme über einen längeren Zeitraum aber zu einer verbesserten Regeneration führen und einen gesunden Lebensstil unterstützen.
Also, was steht als Nächstes auf meiner Liste? Hab euch ja schon letztes Mal einen Tipp gegeben: Es ist Vitamin D!
Vitamin D nimmt unter allen Vitaminen eine Sonderstellung ein, da der Mensch mit Hilfe von Lichteinstrahlung Vitamin D synthetisieren kann und es daher nicht zwingend mit der Nahrung aufnehmen muss. Vitamin D reguliert unter anderem den Phosphat – und Kalziumhaushalt, unterstützt das Immunsystem und ist beim Knochenbau beteiligt. Es sorgt für einen hohen Testosteronspiegel, hilft bei dem Erhalt magerer Muskelmasse, hat direkten Einfluss auf die Muskelkraft und Kraftentwicklung und ist bei der Entwicklung des Gehirns beteiligt. Eine Unterversorgung führt zu Rachitis, herabgesetzter Muskelkraft, vermindertem Muskeltonus, Osteomalazie, Brust-, Prostata-, und Darmkrebs und erhöhter Infektanfälligkeit. Die Vitamin D Versorgung über die Nahrung gestaltet sich als sehr schwierig, da Vitamin D in bedeutenden Mengen nur in fettigem Fisch (z.B. Makrele oder Hering) und in sehr viel geringeren Maßen noch in Eigelb, manchen Speisepilzen und Leber vorkommt. Doch auch die lichtbedingte Eigensynthese ist vor allem auf der Nordhalbkugel nicht einfach – abgesehen vom Sommer ist der Himmel oft monatelang bedeckt. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) hat daher die Zufuhrempfehlungen für Vitamin D im Februar 2013 für fast alle Altersgruppen auf 800 internationale Einheiten (IE) verdoppelt.

Die DGE geht davon aus, dass diese Menge weder mit der Nahrung, noch über die lichtbedingte Eigensynthese gedeckt werden kann und deshalb eine Supplementation besonders in den Wintermonaten unabdingbar ist. An Tagen, an denen die Haut nur in geringem Maße der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, sollten zwischen 400 und 800 IE Vitamin D aufgenommen werden. Die Aufnahme sollte jedoch nicht unbegrenzt erfolgen: Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, es kann sich im Körper ansammeln und bei Überdosis giftig wirken. Die Obergrenze für Erwachsene liegt allerdings bei 10.000 IE, insofern sind Einnahmen bis zu 800 IE in der Regel völlig unbedenklich.
Wenn man bedenkt, dass ein optimaler Vitamin D Spiegel bei mindestens 40 µg/l liegt und Ende des Winters 57% aller deutschen Erwachsenen einen Vitamin D Mangel mit Werten unter 20 µg/l aufweisen, macht es absolut Sinn sich beim Arzt mal checken zu lassen und höchstwahrscheinlich auf eine zusätzliche Supplementierung zurück zu greifen.
Zum Abschluss eine kleine Produktempfehlung gefällig? Wie letztes Mal kann ich dazu raten, auf die Produkte von Pure Pharma zurück zu greifen. Sicherlich gibt es auch viele andere hochwertige Produkte auf dem Markt. Diese nehme ich, wie auch viele meiner Kunden, seit langer Zeit ein und kann sie dementsprechend ohne Zweifel auch weiter empfehlen.

Beitrag von Michael Damer
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